Schmerz-Hilfe.de: Ihr Ratgeber für Naturheilkunde und Schmerztherapie

Immer mehr Menschen gehen dazu über, die Informationen der klassischen Schulmedizin mit Erkenntnissen der Naturheilkunde und Schmerztherapie zu ergänzen bzw. zu erweitern. In diesem Zusammenhang besteht über die gesundheitlichen Informationen hinaus das Interesse zu erfahren, wie die Kosten evtl. direkt übernommen oder später rückerstattet werden.

Deshalb befasst sich die folgende Information mit beiden Themen, damit Sie kurz aber auf den Punkt gebracht die wichtigsten Erkenntnisse und Fakten erhalten.

Was ist Schmerztherapie und wann kommt sie zur Anwendung?

Die Kurzdefinition lautet: “therapeutische Maßnahmen zur Reduktion von Schmerzen“. Und diese sollen lt. den Empfehlungen erfahrener Schmerztherapeuten nicht erst beginnen, wenn sich bereits ein chronisches Schmerzsyndrom entwickelt hat. Je früher die Therapie beginnt, umso geringer ist meistens die Komplexität einer Schmerztherapie. Dabei sollte jedem bewusst sein, dass der Schmerz eine individuelle Empfindung ist, deren Wahrnehmung über die Nerven erfolgt.

Achtung die Schmerztherapie ist nicht zu verwechseln mit dem Recht auf Schmerzfreiheit, wofür Ärzte bei der Versorgung von Notfallmedizin-Patienten haben. Die wichtigsten Leitlinien für Ärzte im Notfall können Sie hier nachlesen: https://simulationtirol.com/diese-5-notfallmedizinischen-guidelines-befolgten-nur-20-aller-aerzte/

Zu den wichtigsten Schmerztherapien mit unterschiedlichen Anwendungsgebieten gehören:

  • Die mechanische Schmerztherapie: Bei ihr werden Schmerz auslösende Strukturen zerstört oder Peripherien entfernt. Dazu gehört auch die Thermokoagulation.
  • Die chemische Schmerztherapie als Phytotherapie mit Konzentraten aus natürlichen pflanzlichen Substanzen.
  • Die physikalische Schmerztherapie: Die klassische Schulmedizin und die Komplementärmedizin bilden eine gemeinsame Schnittstelle.

Behandlungsmethoden mit Wärme, Kälte, Hochvolt oder Mikrostrom werden genauso angewendet wie Licht- und pneumatische Verfahren oder ionisierende Therapien. Hinzu kommen Therapien mit Hochton, Stoßwellen und Ultraschall.

  • Die regulativen Anwendungen: Dazu gehört die Akupunktur, die sich mit der manuellen Therapie, zu der Osteopathie, Sakral- und Chirotherapie gehören, überschneidet.
  • Die psychotherapeutischen Verfahren mit Hypnose, Biofeedback und Autosuggestion.

Was ist Naturheilkunde und wie wirkt sie am besten?

Von der Definition her beruht die Naturheilkunde besonders auf der Nutzung von diätetischen und physikalischen Heilmitteln. Dazu kommt eine natürliche Lebensweise und, soweit möglich, der Verzicht auf Medikamente. Die Naturheilverfahren nutzen keine technologischen Hilfsmittel. Sie basieren auf einer Aktivierung der körpereigenen Fähigkeiten zur Selbstheilung.

Zu den alternativen Heilmethoden der Naturheilkunde gehören:

  • die Wasser- und Pflanzentherapie
  • die Ernährungs- und Bewegungstherapie
  • die Ordnungstherapie sowie ausleitende Verfahren zur Entgiftung

Naturheilkunde kann präventiv und im Akutstadium sowie bei chronischen Erkrankungen helfen.

Wird Schmerztherapie von der Krankenkasse bezahlt? (Deutschland und Österreich)

In Deutschland können von den GKV versicherten Patienten entsprechende Zusatzversicherungen abgeschlossen werden, die zu unterschiedlichen Konditionen angeboten werden. Der Umfang der Kostenerstattung ist in den internen Statuten festgeschrieben. Solche Zusatzversicherungen gelten für verschiedene Angebote der Alternativmedizin oder der homöopathischen Behandlungen. Beihilfe berechtigte Patienten sind diesbezüglich in der Regel besser gestellt. Für Deutschland ist die Frage inhaltlich betrachtet nicht pauschal zu beantworten.

Nähere Informationen zu den gesetzlichen Kassen in Deutschland finden Sie hier: https://www.vdek.com/

Nähere Informationen zu privaten Zusatzversicherungen finden Sie hier:

für Unfallversicherung: https://www.dieversicherer.de/versicherer/versicherungen/private-unfallversicherung

für Krankenzusatzversicherung: https://www.pkv.de/

In Österreich wird die medikamentöse Schmerztherapie von den Krankenkassen bezahlt. Bei der nicht-medikamentösen gilt dies nur teilweise. Übernommen wird sie aber, wenn die Genehmigung des Chefarztes vorliegt.

Nähere Infos zur leistungen der gesetzlichen Krankenkassen finden Sie hier: https://www.sozialversicherung.at/

Nähere Informationen zu privaten Zusatzversicherungen finden Sie hier:

für Unfallversicherung: https://www.unfallversicherung-vergleich.at

für private Krankenversicherung: https://www.konsument.at/geld-recht/private-krankenversicherung

In beiden Ländern erfolgt die Kostenübernahme bei Einweisung in ein Hospiz.

Wie kann man sich privat versorgen lassen nach einem Unfall, Krankheit etc.

In solchen Fällen kann nach einem stationären Aufenthalt eine spezielle Kur oder Reha-Maßnahme begonnen werden. Entweder, um die einsetzende Besserung fortzusetzen und zu festigen oder um diese einzuleiten. Unter bestimmten Umständen ist dies auch ohne vorherigen Aufenthalt in einem Krankenhaus möglich.
Die Betreuung bzw. Nachbetreuung zu Hause wird von den GKVs bezahlt. Und zwar in dem Umfang, wie er für die Bewältigung des Alltags erforderlich ist und die Genesung fördert bzw. erhält.